Pressemitteilung Nr. 26/2007

Neuer Präsident des Verwaltungsgerichts Trier ist der 50-jährige Georg Schmidt. Der Präsident des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz Prof. Dr. Karl-Friedrich Meyer über­reichte ihm am 11. Juni 2007 die von Ministerpräsident Kurt Beck unterzeichnete Ernennungsurkunde. Herr Schmidt tritt die Nachfolge von Michael Zimmer an, der im April bei dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz die Aufgaben eines Vorsitzen­den Richters übernommen hat.

In Trier geboren und aufgewachsen, trat Georg Schmidt nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung 1986 in die rheinland-pfälzische Justiz ein, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz und anschließend als Richter beim Verwaltungsgericht Trier tätig war. Von 1991 bis 1993 folgte eine Abordnung an das Bundesverwaltungsgericht in Berlin. Im August 1994 wurde Herr Schmidt zum Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgericht in Koblenz ernannt. Sein Weg führte ihn 1997 als Kammer­vorsitzender zurück an das Verwaltungsgericht Trier. Im November 2000 übernahm Georg Schmidt dann das Amt des Vizepräsidenten des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Wein­straße, von wo er erneut an das Verwaltungsgericht Trier wechselte, dessen Vizepräsident er seit April 2002 war. Aufgrund seiner breiten Berufserfahrung ist der neue Präsident des Verwaltungsgerichts Trier bis heute ein gefragter Berater beim Aufbau einer Verwaltungs­gerichtsbarkeit in den Reformstaaten Osteuropas. Sein besonderes Engagement gilt dabei dem Verwaltungsrechtsschutz in der Ukraine und in Bulgarien. Ferner ist er Mitautor eines Kommentars zur Landesbauordnung und gehört dem Schiedsgericht der Basketball-Bundes­liga an.

"Herr Schmidt ist eine besonders bewährte, befähigte Richterpersönlichkeit mit sehr aus­geprägtem Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein", betonte Präsident Prof. Dr. Karl-Fried­rich Meyer. In allen richterlichen Aufgaben, aber auch in der Justizverwaltung habe er bemerkenswerte Leistungen erbracht. Georg Schmidt verfüge über großen juristischen Sachverstand sowie ein vorbildliches Engagement. Hinzu komme seine Begabung, Menschen zu motivieren und praxisnahe Lösungen tatkräftig umzusetzen. All das befähige Herrn Schmidt in besonderer Weise für seine zukünftige Aufgabe. Professor Dr. Meyer wünschte Georg Schmidt ‑ auch im Namen des Ministers der Justiz Dr. Heinz Georg Bamberger ‑ für das neue Amt alles Gute, stets eine glückliche Hand und viel Erfolg.